Die Roda-Schule in Herzogenrath, die von Jungen und Mädchen aus
Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath und Würselen besucht wird,
ist eine Schule der StädteRegion Aachen. Die
Förderschule ist eingerichtet für
Schülerinnen und Schüler, deren Lernverhalten und Entwicklungsstand
erheblich unter den allgemeinen Erwartungsnormen liegen.
Die Bedürfnisse der Kinder bestimmen vorrangig die Aufgaben und Ziele
unserer Schule.
Der pädagogische Auftrag der Roda-Schule und das durchgängige Ziel unserer Unterrichtsarbeit sind, Menschen mit Behinderung zur Selbstverwirklichung in sozialer Integration zu führen. Alle Mitarbeiter der Roda-Schule verfolgen hierbei gemeinsam folgende Schwerpunktziele:
1. Die Schüler sollen glücklich und zufrieden
sein/werden.
2. Die Schüler sollen so lebenstüchtig wie
möglich werden.
Dies versuchen wir anhand unseres im Jahre 2011 überarbeiteten Leitbildes "Miteinander Leben Lernen" umzusetzen.
• Wir entdecken Stärken und fördern Individualität, Selbständigkeit, Selbstbewusstsein und Persönlichkeit im Sinne von „ich bin wer – ich kann was“.
• Wir alle akzeptieren uns mit all unseren Stärken und Schwächen und schaffen eine vertrauensvolle, positive Atmosphäre mit allen Beteiligten. Die Fähigkeiten und die Fertigkeiten, die Herkunft, die Religion und die Besonderheiten unserer Schüler erleben wir als Bereicherung und als Herausforderung.
• Wir sind offen für neue Ideen und Innovationen. Öffentlichkeit und der Austausch mit Anderen sind uns willkommen.
Dies verfolgen wir in einem gemeinsamen Erziehungskonzept und in einer gelebten Erziehungspraxis umzusetzen. Jegliche Formen von Gewalt, Diskriminierung und Missachtung werden nicht geduldet. Unsere Schule soll ein Ort sein, in dem jeder zu seinem Recht kommt und jeder sich wohlfühlen kann. In unserer Schulordnung heißt es:
- Schule soll allen Beteiligten Spaß machen
- Lehrer und Schüler sind verantwortlich für ihre Schule
- Freundlicher Umgang zwischen allen sollte Normalität sein
Mit dieser Schulordnung – die im Zusammenhang mit der Fertigstellung des Schulneubaus überarbeitet wird – soll das gemeinsame Zusammenleben gewährleistet werden. Im Jahre 2011 haben 5 Kolleginnen an einer 3stufigen Qualifizierungsmaßnahme im Bereich der Schulmediation teilgenommen. Kontinuierlich soll in der nächsten Zeit die Einführung ins Kollegium und Schülerschaft nach dem Bensberger Mediationsmodell für Förderschulen erfolgen.