Aktuelles

02.02.2012 19:41

Roda-Schule - Alaaf!!

Sessionseröffnung 2012: Unser Prinzenpaar heißt in dieser Session Christian, der II. und Laura, die I. ...

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15.12.2011 18:00

Ein Stein sagt Gott, es tut mir leid

In der Merksteiner Pfarre St. Willibrord geht erstmals eine Schülergruppe der Roda-Schule mit zur Kommunion...

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Schulbäckerei

In unserer Schule gibt es etwas, was es an anderen Schulen nicht unbedingt gibt: Eine eigene "Schulbäckerei".
Diese wurde 1982 vom damaligen Schulleiter Herrn Lengersdorf und dem Lehrer und Bäckermeister Herrn Backes eingerichtet. Sie soll vor allem die Schüler der Berufspraxisstufen auf die Arbeit in der Werkstatt für Behinderte vorbereiten.

Der Teig wird in der Schulbäckerei zubereitet.

Jeweils sechs Schüler aus Ober- und Berufspraxisstufen backen an 4 Tagen in der Woche Körner-, Streusel- und Rosinenbrötchen sowie Graubrote. Es wird soviel gebacken, dass für alle Schülernnen und Schüler der Roda-Schule jeden Tag Brot oder Brötchen zum Frühstück geholt werden kann. Gegen 9:00 Uhr beginnt die Arbeit in der Backstube unter Anleitung ihrer Lehrerin, die vorher kurz besprochen wurde.

 

Die Backbleche werden gereinigt, neu eingefettet und in den (Backofen) Wärmeofen geschoben.

 

Ein Schüler löst die Hefe im Wasser auf und schüttet diese ebenso in die Teigmaschine wie das tags zuvor abgewogene Mehl. Ist der Teig fertig in der Teigmaschine geknetet, holt ihn ein Schüler heraus, ein anderer wiegt die Teigstücke ab. Andere Schüler stellen in der Zwischenzeit weitere Zutaten zurecht oder fangen schon an zu spülen.

 

Die abgewogenen Teigstücke sollen die Schüler dann zu Brötchen formen, was einiger Übung bedarf und so ist die Freude besonders groß, wenn sie es geschafft haben.

Das frisch gebackene Brot wird aus dem Ofen geholt.

Auf einem Nachbartisch bekommen die Brötchen noch einen "Körnermantel" bestehend aus Sonnenblumenkernen, Mohn oder Sesam und werden dann auf das vorbereitete Blech gesetzt.
Einen Brotlaib zu formen verlangt schon Geschick und Fingerfertigkeit von den Schülern und sie geben sich viel Mühe hierbei. Der fertig geformte Laib wird anschließend auf das Backblech gesetzt.

 

Zwischendurch werden natürlich auch immer "Kostproben" des Teiges genommen, vor allem wenn der süße Teig verarbeitet wird.
Nun werden die Brote bzw. Brötchen in den großen Backofen geschoben und später wieder herausgeholt, wenn alles fertig gebacken ist. Das verlangt von den Schülern hohe Konzentration und sie sind besonders stolz, wenn es gut geklappt hat.

 

Jetzt heißt es noch "klar Schiff" machen, Tische, Geräte, Boden alles muss gesäubert werden und dann sind wir fertig mit der Arbeit bis zum nächsten Tag. Das beste Lob für die Schüler besteht darin ihnen zu sagen, dass ihre Brötchen, die sie gebacken haben, besonders gut schmecken.

Das frisch gebackene Brot wird aus dem Ofen geholt.